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	<title>Larissas Bücher Archive - Lies und das - der Buchpodcast</title>
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	<description>Kristian Thees und Larissa Vassilian stellen Euch Bücher vor</description>
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	<title>Larissas Bücher Archive - Lies und das - der Buchpodcast</title>
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		<title>&#8222;Findet mich&#8220; von Doris Wirth</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Buchfreund]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2025 15:31:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Larissas Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Doris Wirth]]></category>
		<category><![CDATA[Findet mich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Und während sie landauf, landab nach ihm suchen, ist er längst in Indien. Und von dort schickt er ihnen den nächsten Hinweis. Ein Spiel, das er schon immer einmal spielen wollte. Findet mich.“ So steht es auf den ersten Seiten des Buches und es klingt so lustig und leicht: ein Mann verschwindet einfach und lässt [&#8230;]</p>
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<p>„Und während sie landauf, landab nach ihm suchen, ist er längst in Indien. Und von dort schickt er ihnen den nächsten Hinweis. Ein Spiel, das er schon immer einmal spielen wollte. Findet mich.“</p>



<p>So steht es auf den ersten Seiten des Buches und es klingt so lustig und leicht: ein Mann verschwindet einfach und lässt sich suchen. Wir lernen ihn im Verlauf näher kennen, er heißt Erwin und hat ein normales, angepasstes Leben geführt. Traditionelles Rollenmodell, zwei Kinder die mittlerweile erwachsen sind. Und dann will er raus, ausbrechen aus alldem.</p>



<p>Vielleicht auch einfach mal über alles nachdenken, so scheint es zunächst. „Er ist nicht der Vater geworden, der er sein wollte.“, heißt es da, also eine Portion Selbstkritik. „Einer, der es nicht mehr ausgehalten hat unter den normalen Menschen, in ihre bürgerlichen Häuser und Vorstellungen gezwängt.“.&nbsp;</p>



<p>Wir lernen im Laufe des Buches seine Familie besser kennen, seine Ehefrau, die beiden Kinder. Und wir erfahren mehr über Erwins Sexleben. Und dann wird immer klarer, dass das alles nicht nur ein kleines Spielchen ist, sondern einen sehr ernsten, psychischen Hintergrund hat.&nbsp;</p>



<p>Ich habe das Buch mit einer anhaltenden Ablehnung gelesen. Ich fand Erwin von Anfang an extrem abstoßend, seine Ehefrau zu devot. Mit den Kindern hatte ich Mitleid, aber auch nur bis zu einem gewissen Grad. Ich wurde beim Lesen immer schneller, wollte wissen, wie es endet, war dann aber froh, als es endlich vorbei war und ich raus durfte aus dieser Welt, die ich als bedrückend und bedrohlich empfand.&nbsp;</p>
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		<title>&#8222;Hey, guten Morgen, wie geht es dir?&#8220; von Martina Hefter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Buchfreund]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jan 2025 13:42:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Larissas Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[martina hefter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es wurde schon so viel über dieses Buch geschrieben, dass ich gar nicht mehr weiß, was ich noch dazu sagen soll. Es hat den Deutschen Buchpreis gewonnen, gehört aber leider nicht zu den Highlights meines Lesejahres 2024. Ich hatte es einmal bereits weggelegt, dann aber doch nach einigen Monaten nochmal weiter- und fertiggelesen. Den Anfang [&#8230;]</p>
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<p>Es wurde schon so viel über dieses Buch geschrieben, dass ich gar nicht mehr weiß, was ich noch dazu sagen soll. Es hat den Deutschen Buchpreis gewonnen, gehört aber leider nicht zu den Highlights meines Lesejahres 2024. Ich hatte es einmal bereits weggelegt, dann aber doch nach einigen Monaten nochmal weiter- und fertiggelesen. Den Anfang fand ich recht platt, aber es bekommt dann im Laufe der Zeit mehr Tiefe. </p>



<p>Es geht um Juno, die Performancekünstlerin ist und zu Hause ihren kranken Mann pflegt. Als Ablenkung antwortet sie dann auf die Nachricht eines Love-Scammers aus Nigeria. Es beginnt eine Chat-Bekanntschaft.</p>



<p>Das Thema finde ich gut, toll wäre es gewesen, wenn sich die Protagonistin auf den Weg nach Nigeria gemacht hätte um den Love Scammer dort zu treffen oder ähnliches, eine entlarvende Geschichte, die uns näherbringt, wer diese Männer wirklich sind, was für ein Geschäft hinter all dem steckt. So aber dreht es sich ja eher um die Flucht der Protagonistin aus ihrem eigenen, schwierigen Leben. Insgesamt fand ich es ok, aber eben nicht sehr gut.</p>
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		<title>&#8222;Umlaufbahnen&#8220; von Samantha Harvey</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Buchfreund]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Dec 2024 09:56:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Larissas Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[samantha harvey]]></category>
		<category><![CDATA[umlaufbahnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„So einsam sind sie in ihrem um die Erde kreisenden Raumschiff und gleichzeitig einander so nah, dass ihre Gedanken, ihre individuellen Mythologien, bisweilen zusammenfinden.“ Die Erwartungen an dieses Buch waren hoch, immerhin hat es den Booker Prize 2024 gewonnen als bestes englischsprachiges Buch. Und es tauchte auf Obamas Leseliste 2024 auf. Leider hat es zumindest [&#8230;]</p>
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<p>„So einsam sind sie in ihrem um die Erde kreisenden Raumschiff und gleichzeitig einander so nah, dass ihre Gedanken, ihre individuellen Mythologien, bisweilen zusammenfinden.“</p>



<p>Die Erwartungen an dieses Buch waren hoch, immerhin hat es den Booker Prize 2024 gewonnen als bestes englischsprachiges Buch. Und es tauchte auf Obamas Leseliste 2024 auf. Leider hat es zumindest meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt.</p>



<p>Worum geht’s? Es geht um vier Astronauten und zwei Kosmonauten auf der ISS, einen Tag lang. Sie sind bunt zusammengewürfelt aus allen Teilen der Erde. Wir erleben mit ihnen den Alltag in der Raumstation, vom Magnetbesteck bis zum Weltraumspaziergang.</p>



<p>Dieses Setting könnte extrem spannend sein, wie man allein schon von den Erzählungen der deutschen Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer weiß. Könnte. Stattdessen hat es mich aber nur gelangweilt. Seitenweise wird beschrieben, über welche Länder man gerade fliegt und wie diese aussehen, welche Farbe sie haben. Gut, man kann sagen dass genau diese langen Beschreibungen sehr gut das Gefühl vermitteln, was die Menschen dort oben haben, die jegliches Zeitgefühl verlieren und jegliches Gefühl von Landesgrenzen. Insofern lasse ich das noch gelten. Es gibt auch einige gute Gedanken darin:</p>



<p>„Manchmal möchte Nell Shaun fragen, wie er Astronaut sein und gleichzeitig an Gott glauben kann, den Gott aus der Schöpfungsgeschichte, doch sie weiß, wie seine Antwort lauten würde. Er würde fragen, wie sie Astronautin sein und nicht an Gott glauben kann. Sie würden auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.“</p>



<p>Man merkt auch, dass Samantha Harvey gut recherchiert hat, es sind Geschichten über verlorene Schrauben im Lüftungsschacht drin und über Weltraumschrott, über die zwei unterschiedlichen Toiletten im russischen und internationalen Teil und ähnliches. Aber das sind Dinge, die man eigentlich auch schon in zahlreichen Interviews gehört hat.</p>



<p>Was mich letztlich sehr gestört hat war, dass ich so gut wie nichts über die sechs Menschen erfahre. Gut, eine Astronautin bekommt im All die Nachricht, dass ihre Mutter gestorben ist. Ein Astronaut vermisst seine Frau. Aber all das bleibt für mich an der Oberfläche, ich komme keiner dieser Figuren nah, ich weiß nicht wie sie aussehen, was für einen Charakter sie haben, wie sie miteinander umgehen. Genau das hätte ich aber spannend gefunden &#8211; wie hält man es monatelang miteinander auf engstem Raum aus? Was passiert, wenn es doch mal einen Konflikt gibt? Man hätte so viele Situationen erfinden können, die spannend gewesen wären, einfach aus menschlicher Sicht. Daher bietet für mich dieses Buch hauptsächlich vertane Chancen und ich verstehe den Hype leider nicht. Ach, und es gibt keine Anführungszeichen, was sowieso ein rotes Tuch ist.</p>
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		<title>&#8222;Weltalltage&#8220; von Paula Fürstenberg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Buchfreund]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Dec 2024 18:56:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Larissas Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Paula Fürstenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Weltalltage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Weltalltage“ von Paula Fürstenberg ist ein Buch, mit dem ich erst nicht warm wurde. Ich habe es angefangen und weggelegt. Ein halbes Jahr später habe ich es nochmal angefangen und war dann plötzlich komplett begeistert. Manchmal geht es eben um den richtigen Augenblick, in den ein Buch passt.&#160; Es liest sich wie ein Tagebuch. Die [&#8230;]</p>
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<p>„Weltalltage“ von Paula Fürstenberg ist ein Buch, mit dem ich erst nicht warm wurde. Ich habe es angefangen und weggelegt. Ein halbes Jahr später habe ich es nochmal angefangen und war dann plötzlich komplett begeistert. Manchmal geht es eben um den richtigen Augenblick, in den ein Buch passt.&nbsp;</p>



<p>Es liest sich wie ein Tagebuch. Die Ich-Erzählerin ist eine junge Frau, die von einem unerklärlichen Schwindel geplagt wird, schon seit ihrer Kindheit. Die Ärzte finden keine Ursache. Aber die Krankheit bestimmt ihr Leben, sie kann nicht Fahrrad fahren, darf keinen Führerschein machen. Max wird zu ihrem besten Freund, er hilft ihr, ein normaleres Leben zu führen, indem er sie beispielsweise in einem Anhänger mit dem Fahrrad durch die Gegend fährt und die Ausbildung zum Rettungsschwimmer macht, damit sie im See sicher baden kann. Aber auch Max hat ein Problem &#8211; bei ihm ist es die Psyche, die sich durch Depressionen nach dem Freitod seines Onkels meldet. „Max hat lernen müssen, ein Kranker zu sein, und du hast lernen müssen, eine Gesunde zu sein, und miteinander war das nicht gegangen, zu festgeschrieben waren eure Rollen, deshalb habt ihr euch eine Zeit lang trennen müssen“.</p>



<p>Und so erleben wir, wie sich die Freundschaft verändert, die Rollen sich verändern. Ich mochte die beiden Protagonisten sofort, das erste Drittel las ich wie im Rausch. Das lag vor allem auch an der ungewöhnlichen Erzählweise &#8211; hier wurde nicht etwa chronologisch berichtet, sondern in Listen. Zu Beginn gab es so die „Liste möglicher Anfänge dieser Geschichte“ und danach die „Liste der Gründungsmythen eurer Freundschaft“. Das Buch durchbricht die vierte Wand, wir werden mit hineingezogen in die Auseinandersetzung, ob die Erzählerin ein Buch über diese Freundschaft schreiben darf, ob sie Max all dem aussetzen darf, ob er das vielleicht gar nicht möchte.&nbsp;</p>



<p>Ich liebe die Sprache dieses Buches, da ist die Rede von der „Maxlosigkeit“ und vom „Sack Finsternis“. „Draußen war plusminus Februar“ finde ich ebenso schön wie Sprüche wie „Kinder sind konservative Vollpfosten, die jede Veränderung ablehnen.“ Auch die Erzählperspektive, so ungewöhnlich sie sein mag, mochte ich.&nbsp;</p>



<p>Nach der fulminanten ersten Hälfte verlor mich das Buch dann leider &#8211; ich hatte das Gefühl, die Geschichte hat nicht genug getragen und so wurde mit Füllkapiteln gearbeitet, um auf eine bestimmte Seitenzahl zu kommen. Jedenfalls erschlossen sich mir manche Kapitel nicht, ich habe viele Seiten übersprungen, weil ich wissen wollte, wie es mit Max und der Freundschaft weiterging und nicht, im Kapitel „Verzeichnis einiger Krawall-Barbies“, welche Frauen in der Geschichte „Krawall“ angerichtet hatten (Xanthippe, Jeanne de Clisson, Gironima Spana etc.).&nbsp;</p>



<p>Auch der Schluss ließ mich eher ratlos zurück. Ich bin aber ein Fan von Paula Fürstenberg geworden und werde Ausschau halten nach weiteren Werken von ihr, die da hoffentlich noch kommen werden.</p>
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		<title>&#8222;Arctic Mirage&#8220; von Terhi Kokkonen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Buchfreund]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 15:43:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Larissas Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Karo und Risto sind verheiratet. Um sich nicht so viel zu streiten, fahren sie in den Urlaub nach Lappland. Dort ist es kalt und dunkel &#8211; und das entspricht der Stimmung ihrer Ehe. Als sie in einen Autounfall geraten, suchen sie Zuflucht im Hotel „Arctic Mirage“. Und dort geschehen komische Dinge… Das Debut der finnischen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://liesunddas.com/arctic-mirage-von-terhi-kokkonen/">&#8222;Arctic Mirage&#8220; von Terhi Kokkonen</a> erschien zuerst auf <a href="https://liesunddas.com">Lies und das - der Buchpodcast</a>.</p>
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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:30% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="627" height="1024" src="https://liesunddas.com/wp-content/uploads/2024/10/812FK2pEEZL._SL1500_-627x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2405 size-full" srcset="https://liesunddas.com/wp-content/uploads/2024/10/812FK2pEEZL._SL1500_-627x1024.jpg 627w, https://liesunddas.com/wp-content/uploads/2024/10/812FK2pEEZL._SL1500_-480x783.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 627px, 100vw" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><br>Karo und Risto sind verheiratet. Um sich nicht so viel zu streiten, fahren sie in den Urlaub nach Lappland. Dort ist es kalt und dunkel &#8211; und das entspricht der Stimmung ihrer Ehe. Als sie in einen Autounfall geraten, suchen sie Zuflucht im Hotel „Arctic Mirage“. Und dort geschehen komische Dinge…</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
</div></div>



<p>Das Debut der finnischen Autorin Terhi Kokkonen liest sich schnell und atemlos, ich wollte wissen, was denn da nun eigentlich los ist, denn schon zu Beginn erfahren wir, dass etwas Schlimmes passieren wird. Es hat mich ein wenig an „Heilung“ erinnert, auch ein Hotelsetting, auch Spannung, und dann ein eher unbefriedigendes Ende. Aber Moment. Von vorne.</p>



<p>Wir lesen also eine Woche im Leben dieses Paares. Hin und wieder gibt es Rückblicke, darauf, wie sich kennenlernten, auf ihren Sohn, auf andere Figuren, die keine größere Rolle spielen. Es werden auch Nebenfiguren aus dem Hotel eingeführt, die allerdings nichts bis wenig zur Geschichte beitragen &#8211; sie erschienen mir etwas wie ein Füller, damit das Buch nicht zu dünn wird. Liebenswert ist keine von ihnen. Wir lernen auch nach und nach, dass Karo unter ihrem Ehemann zu leiden hat. Und dass sie in Therapie war und Tabletten nehmen muss. &nbsp;</p>



<p>Einige Beschreibungen fand ich sehr treffend, zum Beispiel diese hier: „In seiner Praxis flackert das Deckenlicht stroboskopartig auf, ehe es angeht und Marttis Einsamkeit ausleuchtet.“ Ansonsten bleibt leider nicht viel hängen. Wenn ich an das Buch denke, denke ich vor allem an diese kalte, menschenfeindliche Umgebung hoch im Norden und an Touristen, die die Einheimischen nerven. Sonst bleibt nicht viel.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://liesunddas.com/arctic-mirage-von-terhi-kokkonen/">&#8222;Arctic Mirage&#8220; von Terhi Kokkonen</a> erschien zuerst auf <a href="https://liesunddas.com">Lies und das - der Buchpodcast</a>.</p>
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		<item>
		<title>&#8222;Das dünne Pferd&#8220; von Stefanie vor Schulte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Buchfreund]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 15:30:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Larissas Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Das dünne PFerd]]></category>
		<category><![CDATA[Stefanie vor Schulte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Welt geht unter. Es wird immer heißer und unerträglicher. Erwachsene verlieren ihr Gedächtnis und kennen die eigenen Kinder nicht mehr. Hunde greifen ihre Herrchen an. Und Kinder werden schwer krank&#8230;  Aria ist Krankenschwester und die Hauptperson des Buches. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Marion packt sie kurzerhand 15 kranke Kinder in einen geklauten Bus und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://liesunddas.com/das-duenne-pferd-stefanie-vor-schulte/">&#8222;Das dünne Pferd&#8220; von Stefanie vor Schulte</a> erschien zuerst auf <a href="https://liesunddas.com">Lies und das - der Buchpodcast</a>.</p>
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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:30% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="660" height="1024" src="https://liesunddas.com/wp-content/uploads/2024/10/61MhqvSXq8L._SL1200_-660x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2402 size-full" srcset="https://liesunddas.com/wp-content/uploads/2024/10/61MhqvSXq8L._SL1200_-660x1024.jpg 660w, https://liesunddas.com/wp-content/uploads/2024/10/61MhqvSXq8L._SL1200_-480x745.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 660px, 100vw" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Die Welt geht unter. Es wird immer heißer und unerträglicher. Erwachsene verlieren ihr Gedächtnis und kennen die eigenen Kinder nicht mehr. Hunde greifen ihre Herrchen an. Und Kinder werden schwer krank&#8230; </p>
</div></div>



<p>Aria ist Krankenschwester und die Hauptperson des Buches. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Marion packt sie kurzerhand 15 kranke Kinder in einen geklauten Bus und fährt mit ihnen and Meer. Dort hat sie ein altes Badehotel gekauft.&nbsp;</p>



<p>Hier nimmt die Dystopie eine Wendung, denn wir tauchen in eine ganz andere Welt ein. Da sind Männer, die Cowboys sind und insgesamt dämlich und gewaltbereit. Da ist ein Ober-Boss, der die Strippen zieht und der nicht gerade freundliche auf die Neuankömmlinge reagiert. Und dann ist da ein dünnes Pferd am Strand, das Aria unbedingt retten möchte.</p>



<p>Für mich war das Buch endlich mal etwas anderes. Ich lese zu viele Bücher, die ähnlich sind. Entweder Stadt-Land-Geschichten des Zurückkommens oder Familiengeschichten mit vielen Geschwistern und deren Konflikten. Das hier war dann erfrischend anders. Aber auch verstörend.&nbsp;</p>



<p>Die Figuren kamen mir nicht nah, muss ich zugeben. Das liegt wahrscheinlich an der eher sachlichen Sprache von Stefanie vor Schulte. Da geht’s eher um das Handeln, die Gefühle und das Innenleben bleiben eher verborgen. Ich fand den Anfang stark, diese vergessenen Kinder inmitten einer Dystopie. Es hätte mich gefreut, wenn es mehr darum gegangen wäre und weniger um das Pferd. Am Ende geht es eher wieder mal um böse und ziemlich blöde Männer, und um tolle Frauen, die sich gegen diese erfolgreich auflehnen. Das ist richtig und wichtig, aber ich fand die vielen Ansätze im Buch unausgegoren.&nbsp;</p>



<p>Kurz gesagt: Mal was anderes, Weltuntergang und Western zusammengemixt, aber danach blieben mir viele Fragezeichen.</p>
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		<title>&#8222;Nochmal von vorne&#8220; von Dana von Suffrin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Buchfreund]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2024 16:35:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Larissas Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[dana von suffrin]]></category>
		<category><![CDATA[nochmal von vorne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wieder kurz ein Buch, das es nicht in unseren Podcast geschafft hat: &#8222;Nochmal von vorne&#8220; von Dana von Suffrin. „Am 26. August 1940 trafen sich der deutsche, der ungarische, der rumänische und der italienische Außenminister in einem Wiener Schloss, um eine Übereinkunft bezüglich der rumänischen Gebiete zu treffen. Man diskutierte und diskutierte und diskutierte, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://liesunddas.com/nochmal-von-vorne-von-dana-von-suffrin/">&#8222;Nochmal von vorne&#8220; von Dana von Suffrin</a> erschien zuerst auf <a href="https://liesunddas.com">Lies und das - der Buchpodcast</a>.</p>
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<p>Heute wieder kurz ein Buch, das es nicht in unseren Podcast geschafft hat: &#8222;Nochmal von vorne&#8220; von Dana von Suffrin.</p>



<p>„Am 26. August 1940 trafen sich der deutsche, der ungarische, der rumänische und der italienische Außenminister in einem Wiener Schloss, um eine Übereinkunft bezüglich der rumänischen Gebiete zu treffen. Man diskutierte und diskutierte und diskutierte, und der blasierte deutsche Minister blickte mit seinen kalten Augen umher, als gehöre ihm nicht nur der Tisch, die Minister und die Landkarte, sondern das ganze Schloss, vielleicht auch noch mehr. Seltsam, dachte der Rumäne, die deutschen Männer sehen gleichzeitig aus wie Kinder und wie Greise, vor allem die blonden.“</p>



<p>So beginnt der Roman „Nochmal von vorne“ von Dana Suffrin. Aber es geht ganz anders weiter. Denn das ist kein historischer Roman, sondern ein Buch über eine Familie. Als ihr Vater stirbt, macht sich die Erzählerin Rosa erstmal auf den Weg ins Krankenhaus und dann zu dessen Wohnung, um Geld zu suchen. Wir stolpern also hinein in eine kaputte Familie. Die Mutter ist schon tot, Rosas Schwester Nadja hat sich lange schon abgenabelt und hält kaum noch Kontakt. Es ist eine Familie, in der nie jemand zugehört hat, heißt es gleich am Anfang.&nbsp;</p>



<p>„Es wäre natürlich schöner, die Geschichte einer großen Liebe zu erzählen, einer Liebe zwischen einer Deutschen und einem Israeli, zwischen einer Katholikin und einem Juden, die sich gegen alle Widerstände durchgesetzt haben, die händchenhaltend durch die Gedenkstätte in Dachau spaziert sind, die spekuliert haben, ob das erste Kind ihre blauen oder seine schwarzen Augen bekommen würde oder eine Mischung daraus, vielleicht grün oder schlammfarben (so wie ich), aber so war es natürlich nicht, es war ganz anders, es war völlig banal.“</p>



<p>Rosas Eltern lernen sich also kennen, erst in Israel, dann treffen sie sich in München zufällig wieder.&nbsp;</p>



<p>„Im Nachhinein, sagte meine Mutter, würde man sich an Tage, an denen etwas besonders Schlimmes oder auch etwas besonders Schönes geschah, immer so erinnern, als hätte etwas in der Luft gelegen, aber das stimmte nicht, in der Luft lag nie irgendetwas.“</p>



<p>Mich hat die Nominierung für den Deutschen Buchpreis 2024 und der Name der Autorin neugierig gemacht &#8211; aber das Buch hat mich dann doch eher ratlos zurückgelassen. Einerseits geht es um jüdische Geschichte, andererseits dann aber doch eigentlich „nur“ um eine normale Familie und deren Unzulänglichkeiten. Dana von Suffrin kann nichts dafür, dass ich in letzter Zeit scheinbar mehrere Geschichten wie diese gelesen habe. Geschichten, die von hinten nach vorne erzählt werden. Geschichten über erwachsene Kinder, die sich durch den Tod eines Elternteils erst wieder an die eigene Familie erinnern möchten. Ich wurde leider nicht wirklich warm damit.</p>
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		<title>&#8222;Die Geschichten in uns&#8220; von Benedict Wells</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Buchfreund]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2024 16:13:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Larissas Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[benedict wells]]></category>
		<category><![CDATA[die geschichten in uns]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier erscheint nur alle zwei Wochen ein neuer Eintrag, und zwar immer dann, wenn wir eine neue Podcastepisode veröffentlichen. Ich dachte mir heute, das ändere ich mal. Und zwar lese ich mehr Bücher, als im Podcast vorkommen können. Ungefähr doppelt so viele. Und die, die nicht in den Podcast kommen, kommen ab sofort hier unter. [&#8230;]</p>
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<p>Hier erscheint nur alle zwei Wochen ein neuer Eintrag, und zwar immer dann, wenn wir eine neue Podcastepisode veröffentlichen. Ich dachte mir heute, das ändere ich mal. Und zwar lese ich mehr Bücher, als im Podcast vorkommen können. Ungefähr doppelt so viele. Und die, die nicht in den Podcast kommen, kommen ab sofort hier unter. Einverstanden? Los geht&#8217;s.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="660" height="1024" src="https://liesunddas.com/wp-content/uploads/2024/10/51YAe61z4XL._SL1200_-660x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2316 size-full" srcset="https://liesunddas.com/wp-content/uploads/2024/10/51YAe61z4XL._SL1200_-660x1024.jpg 660w, https://liesunddas.com/wp-content/uploads/2024/10/51YAe61z4XL._SL1200_-193x300.jpg 193w, https://liesunddas.com/wp-content/uploads/2024/10/51YAe61z4XL._SL1200_-768x1192.jpg 768w, https://liesunddas.com/wp-content/uploads/2024/10/51YAe61z4XL._SL1200_.jpg 773w" sizes="(max-width: 660px) 100vw, 660px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Ich mag Benedict Wells sehr. Also nicht ihn selbst, ihn kenne ich ja nicht, aber seine Bücher natürlich. Und ich mag auch, dass er keine öffentliche Person ist, dass er sich zurückhält, nicht jeden Gedanken auf TikTok, Insta oder Facebook rausposaunt. Umso mehr hat mich erstaunt, dass er jetzt so offen schreibt.&nbsp;</p>



<p>„Die Geschichten in uns“ lässt uns so nah an Benedict Wells heran, wie bislang noch nie. Er hat sich entschlossen, uns etwas über seine Kindheit zu erzählen, über seine Familie, seinen Namen. Dieses erste Drittel des Buches habe ich verschlungen. Wie immer toll geschrieben, prägnant, ohne Chichi.&nbsp;</p>



<p>Dann habe ich abgebrochen und das Buch ein halbes Jahr liegenlassen. Warum? Weil es dann ums Schreiben geht. Und zwar sehr detailliert. Es geht erstmal darum, was andere über das Schreiben gesagt oder geschrieben haben. Der Teil erinnert mich etwas an Elke Heidenreichs aktuelles Buch „Altern“, in dem sie auch viele Zitate über das Altsein zusammengefasst und kommentiert hat. Hier nun also Zitate von Autorinnen und Autoren über ihren Beruf.</p>
</div></div>



<p>Dann wird es noch konkreter, Wells geht auf konkrete Textpassagen aus seiner eigenen Feder ein, er geht hart mit sich ins Gericht, findet manches was er früher schrieb „peinlich“. Und er zeigt, was er heute anders machen würde. Besser. Er korrigiert vor unseren Augen seine eigenen Texte. Das ist ungewöhnlich offen, man würde meinen, ein Bestsellerautor behält seine Geheimnisse lieber für sich. Tut er aber nicht. Er teilt sie mit uns, und das ist grandios.</p>



<p>Warum ich das Buch nun so schnell weggelesen habe? Weil ich das seit sieben Jahren in der (digitalen) Schublade liegende Buchprojekt wieder hervorgekramt habe. Weil ich mir vorgenommen habe, in den bayerischen Herbstferien zumindest den groben Plan zu erstellen, worum es geht und wie sich alles entwickelt. Und da kommt so ein Motivationsschub gerade richtig. Ob ich mir die Ratschläge von Benedict Wells zu Herzen nehme? Nein, nicht wirklich. Ich schaue nicht konkret, was er da sagt und setze das um. So ticke ich nicht. Aber ich werde mitnehmen, dass er gesagt hat: die erste Fassung muss man einfach mal runterschreiben. Danach kommt dann die zweite und die dritte. Jetzt gilt erstmal durchhalten. Und dafür bin ich ihm dankbar. </p>



<p>„Die Geschichten in uns“ ist ein sehr spezielles Buch, das irgendwo zwischen Autobiografie und Ratgeber pendelt, das uns sehr offene und ehrliche Einblicke in das Leben eines erfolgreichen Schriftstellers gibt und auch sehr konkrete Ratschläge für das eigene Schreiben. Für &#8222;normale&#8220; Leser kann ich es mir nicht so recht vorstellen &#8211; die interessiert wahrscheinlich eher Teil 1. Wobei &#8211; wer ein absoluter Wells-Fan ist, findet wahrscheinlich auch den Blick hinter die Kulissen sehr interessant.</p>



<p>Das Buch gibt es hier bei <a href="https://amzn.to/4eVwq98">Amazon</a>* und hier bei <a href="https://www.buch7.de/produkt/die-geschichten-in-uns-benedict-wells/1048792116?ean=9783257073140">buch7</a></p>
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